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„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren“

Bertolt Brecht

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Braunkohle-Bergschäden: Brandenburg bekommt Schiedsstelle – Betroffene: Kann nur erster Schritt sein. Wir brauchen Beweislastumkehr

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Nach über fünf Jahre Kampf soll Brandenburg nun endlich eine Schiedsstelle für Betroffene von Bergschäden in der Lausitzer Braunkohleregion kommen. Die Welzower Stadtverordnete Hannelore Wodtke - die sich zusammen mit weiteren Betroffenen im "Netzwerk Bergbaugeschädigter der Lausitzer Braunkohleregion" organisiert hat - zeigte sich erleichtert: "Der jahrelange Druck hat endlich Wirkung gezeigt. Das unwürdige Lavieren der Landesregierung ist kein Ruhmesblatt gewesen. Permanent wurden Sorgen der Menschen in Tagebauregionen vom Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) auf die lange Bank geschoben. Wir hatten leider nur unterste Priorität bei der SPD-Regierung in Potsdam". So verkündete Gerber kurz nach seiner Ernennung zum Minister im Jahr 2014, erst wolle er sich um die Zukunft der Braunkohleverstromung kümmern.

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Kategorie: Pressemitteilung
Veröffentlicht: 27. Juni 2018

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Landkreis Spree-Neiße gegen Zweigstelle für KfZ-Zulassung in Tagebaustadt: „Welzow wurde eiskalt abgebügelt“

IMG 0493Welzow bekommt nun doch keine Zweigstelle für die KfZ-Zulassung. Ob wohl das Projekt schon in den Startlöcher stand, entscheid sich der Landkreis Spree-Neiße gegen die Stadt am Tagebau. Tiefe Enttäuschung gab es bei der Stadtverordneten Hannelore Wodke (Grüne Zukunft Welzow):

"Welzow wurde eiskalt abgebügelt. Keiner hat auch nur ein Wort mit uns geredet. Von der Entscheidung haben wir aus der Zeitung erfahren". Nach erheblichen Unmut über der Schließung der KfZ-Zulassungsstelle in Spremberg aus Kostengründen im letzten Jahr kündigte der Landrat Harald Altekrüger (CDU) an, über eine weitere Zweigstelle nachzudenken. Autofahrer müssen derzeit bis in die äußerste Ecke des Landkreises nach Forst/Lausitz an der polnischen Grenze fahren um ihr Kraftfahrzeug anzumelden. Das trifft insbesondere Einwohner des westlichen Teils des Landkreises Spree-Neiße.

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Kategorie: Pressemitteilung
Veröffentlicht: 17. Juni 2018

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Lausitzer CDU-Spitzen wollen Klimawandelleugner ein Podium bieten - Kritik von der CDU-Welzow/Proschim: Protestnote an Brandenburger Parteichef Senftleben und Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer

Vertreter der Lausitzer CDU wollen dem umstrittenen Klimawandel-Leugner Patrick Moore aus Vancouver (Kanada) ein Podium in Cottbus bieten. Dagegen regt sich nun Widerstand. "Ich hätte nicht gedacht, dass meine Parteikollegen auf ein so niedriges Niveau sinken würden um das Weiterlaufen der Kohle rechtfertigen zu können", kritisierte der Fraktionsvorsitzende der CDU/GZW im Welzower Stadtparlament Günter Jurischka aus Proschim. In Namen seines Ortverbandes hat Jurischka nun eine Protestnote an den Brandenburger Parteichef Ingo Senftleben und der CDU Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer verfasst.

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Kategorie: Pressemitteilung
Veröffentlicht: 17. Mai 2018

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Tagebau Welzow: Umweltverband untersuchte „Schwarzen Schnee“: Tagebaurandbetroffene fordern Aufklärung von der Landesregierung

Nach den Ergebnissen des Umweltverbandes BUND Brandenburg soll der „Schwarze Schnee“ - der Mitte März in Welzow und die Umgebung niederrieselte - Schadstoffe wie Quecksilber, Blei und Arsen enthalten. Die Vorsitzende des Welzower Umweltausschuss Hannelore Wodtke (Grüne Zukunft Welzow - GZW) fordert Aufklärung von der Landesregierung: „Es ist dringend geboten, dass sich die Landesregierung endlich einmal bewegt und eigene Untersuchungen anstellt anstatt sich gutgläubig auf den Bergbaubetreiber zu verlassen. Wenn ich mir die toxische Liste der Untersuchung des Umweltverbandes ansehe, klingeln bei mir die Alarmglocken“, sagt Wodtke.

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Kategorie: Pressemitteilung
Veröffentlicht: 16. Mai 2018

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Terminhinweis: 19. April. Welzow: Forderung nach weiterführenden Schule in Drebkau: Elterninitiative lädt zu Informationsveranstaltung ein

Die Elterninitiative Drebkau/ Welzow lädt am 19. April zur einer Informationsveranstaltung über eine mögliche weiterführende Schule in Drebkau in die Welzower Kumpelklause (Spremberger Str. 77, 03119 Welzow) ein. "Im Zuge der geplanten Eröffnung einer weiterführenden Schule mit gymnasialer Oberstufe in Kolkwitz, wird eine Zwangszuweisung unserer Kinder dorthin sehr wahrscheinlich, da die Kinder dort mit eingerechnet sind", vermutet Karin Noack, Mitglied der Elterninitiative: "Schon jetzt sind die Zustände für die Kinder die nach Großräschen fahren nicht tragbar. Ungünstige Beförderungen, die zeitlich sehr langwierig sind, fordern unsere Kinder enorm", sagt die dreifache Mutter: "Unsere Kinder haben faktisch kein Privatleben mehr in der Woche. Freunde treffen, Vereinsleben... das alles ist dann schwer zu realisieren".

Sollte zukünftig die Zuweisung nach Kolkwitz kommen, werde sich diese Situation noch weiter verschärfen. "Die Verbindungen nach Drebkau sind jetzt schon wesentlich besser ausgebaut und müssten durch den Landkreis nur leicht angepasst werden. Die Stadt Drebkau hat beschlossen, sich für ein Schulzentrum in Drebkau stark zu machen und wir unterstützen das", erklärt Noack. Die Elterninitiative will sich bei der Informationsveranstaltung mit anderen Betroffenen austauschen, weitere Schritte beraten und Wege zur Lösung diskutieren.

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Kategorie: Aktuelles
Veröffentlicht: 13. April 2018

Schwarzer Schnee in Welzow. Initiative fordert: Umweltamt soll Niederschlag aus Kohlestaub aufklären

festwiese in welzowEin starker eisiger Wind wehte über den Tagebau Welzow-Süd direkt in die Stadt. Am Sonntagmorgen (18.März 2018) finden die Welzower Bürger statt weißem Schnee eine dunkle Kohlestaubschicht auf dem frisch gefallenen Schnee.

"Durch diese Kohlestaubschicht auf dem Schnee lässt sich deutlich erkennen, was sich in unserer Luft bewegt, was wir einatmen, was überall auf Bäume, Sträucher und Gebäude niederfällt", sagte die Stadtverordnete Hannelore Wodtke (Grüne Zukunft Welzow): "Dieser schwarze Dreck setzt sich fest und richtet auf Dauer Schäden an, am wichtigsten die Gesundheit der Menschen betreffend. Deutlicher kann es nicht dargestellt werden, mit welchen Umweltbelastungen die Bürger der Tagebauregionen leben müssen".

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Kategorie: Pressemitteilung
Veröffentlicht: 19. März 2018

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  1. Spree-Neiße: Kritik an „weiterbildungsfreie Zonen“ – Elterninitiative fordert weiterführende Schule in Drebkau – Bereits fast 1000 Unterschriften gesammelt
  2. Tschechischer Energiekonzern will Welzow 10 Jahre länger betreiben – Anwohner fordern Absage an neuen Tagebau
  3. Ockerschlamm am Tagebau Welzow: Ausschuss-Besuch des Landtages brachte keine neuen Erkenntnisse – BUND wurde Rederecht verweigert
  4. Braunkohle bis weit nach 2050? Woidke-Ankündigung bei Geheim-Besuch in Welzow wird parlamentarisches Nachspiel haben
  5. Welzower Initiative stellt sich gegen Abbaggerung – Bundestagsabgeordnete: Kohleausstieg wird auch auf Bundesebene eingeleitet
  6. 19. April Welzow: Wie weiter nach der LEAG-Entscheidung - Wählerinitiative GZW lädt zur Diskussion
  7. Plädoyer für die Weiternutzung der Kohle stößt auf Unverständnis: Ministerpräsident nach Welzow eingeladen
  8. „Wodtke für Welzow“ – Umweltausschussvorsitzende tritt zur Bürgermeisterwahl in der Stadt am Tagebau an
  9. Einladung zur Aufstellung Bürgermeisterwahl der Stadt Welzow 2017
  10. Stadtverordnetenversammlung: Welzow will etwas mehr Transparenz wagen – Grünes Licht für eine neue Windenergieanlage
  11. Wählerinitiative GZW für mehr Transparenz: Welzower Stadtversammlungen sollen im Netz übertragen werden
  12. Sonderbetriebsplan Tagebau Welzow Süd genehmigt: Bergamt lehnt Stadt-Beschluss für teilweises Nachtarbeitsverbot ab
  13. Schafsnase in Proschim gepflanzt - Tagebaubetroffene aus Rheinland und Lausitz tauschen Apfelbäume
  14. Jubiläum „150 Jahre Bergbau“: Welzower Braunkohlekritiker präsentieren „Fluch oder Segen“ - Ausstellung
  15. Nach heftiger Debatte: Stadt Welzow mit knapper Mehrheit für Nachtarbeitsverbot am Tagebau bei starkem Ostwind
  16. Jubiläum "150 Jahre Bergbau": Welzower Braunkohlekritiker präsentieren "Fluch oder Segen" - Ausstellung
  17. Lärmbelastung am Tagebau: Stadt Welzow fordert Nachtarbeitsverbot
  18. Verlegung der Messpunkte für Eisenocker aus dem Tagebau Welzow. Lokalpolitikerin: Skandal erster Güte
  19. Rückstellungen: Stresstest für dubiosen Braunkohle-Käufer EPH gefordert. Petition schon über 3000 Mitzeichner
  20. Welzow: Politik der Anbiederung gescheitert – Keine Unterstützung der Landesregierung bei Entschädigungszahlungen für aktiven Tagebau

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