Presse
LINKE will neuen Tagebau Welzow genehmigen - Betroffene: LINKE ist Partei der Konzerne und nicht der Menschen Drucken E-Mail
Dienstag, den 27. Mai 2014 um 17:11 Uhr

"Jeder Linke im Land müsste sich angesichts der heutigen Ankündigung in Grund und Boden schämen", kritisiert Günter Jurischka die Ankündigung der Partei die LINKE für den neuen Tagebau Welzow  zu stimmen. Laut Informationen des rbb  werden die vier Minister der Linken in der brandenburgischen Landesregierung  in der kommenden Woche im Kabinett dafür votieren, dass über 800 Menschen ihre Heimat verlieren sollen um nach dem Jahr 2025 eine weitere Braunkohleverstromung für den Konzern Vattenfall zu ermöglichen.

Weiterlesen...
 
Scharfe Kritik an den Geheimverhandlungen zwischen Vattenfall und der Stadt Welzow: Tagebau-Betroffene verlangen Aufklärung und Transparenz Drucken E-Mail
Mittwoch, den 07. Mai 2014 um 11:25 Uhr

Scharfe Kritik an den Geheimverhandlungen der Stadt Welzow mit dem Konzern Vattenfall zu den Ausgleichszahlungen für den Tagebau äußerten betroffene Bürger. "Es kann nicht angehen, dass wir als Betroffene nur das Ergebnis vorgesetzt bekommen, während die traditionell kohlefreundliche SPD mit Vattenfall hinter verschlossenen Türen über unsere Zukunft verhandelt", kritisierte die Spitzenkandidatin der "Grünen Zukunft Welzow" für die Stadtverordnetenwahl am 25. Mai Hannelore Wodtke. Nach Informationen des RBB wurde eine erste Einigung zwischen der Bürgermeisterin Birgit Zuchold (SPD) und Vattenfall erzielt. Zu den genauen Zahlen sei aber Stillschweigen vereinbart worden.

Weiterlesen...
 
Betroffene: Vereinbarung der Regierung mit Vattenfall zum Tagebau Welzow ist Skandal erster Güte Drucken E-Mail
Mittwoch, den 23. April 2014 um 10:02 Uhr

P1050485Scharfe Kritik äußerten heute in Cottbus Betroffene anlässlich der Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen der rot-roten Landesregierung und dem Energiekonzern Vattenfall über die anstehende Umsiedlung von über 800 Menschen für den neuen Tagebau Welzow Süd II. Minister Jörg Vogelsänger (SPD) unterzeichnete eine Vorfassung des Vertrages, dessen Inhalt den Betroffenen bislang nicht zugänglich ist.

„Es ist ein Skandal erster Güte, dass über unsere Köpfe hinweg entschieden wird. Wir werden das auf keinen Fall akzeptieren“, sagte Günter Jurischka, Sprecher der Proschimer Initiative „Dorf-Kohle-Umwelt“. Mit der Vereinbarung suggeriert die Landesregierung eine „sozialverträgliche Umsiedlung“. Wie diese konkret aussehen soll, ließen die Vertreter der Landesregierung und Vattenfall jedoch offen.

Weiterlesen...
 
Tagebau-Garzweiler: Entscheidung in NRW stärkt Widerstandswillen in von der Braunkohle bedrohten Lausitzdörfern Drucken E-Mail
Samstag, den 29. März 2014 um 13:27 Uhr

Die Entscheidung der rot-grünen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen (NRW) Abbaugrenzen für den Braunkohle-Tagebau Garzweiler II zurückzusetzen stärkt auch den Widerstandswillen der Menschen in den von der Abbaggerung bedrohten Dörfer in der Lausitz. Die NRW-Landesregierung begründete am Freitag die Verkleinerung des Tagebaus mit der fehlenden energiepolitischen Notwendigkeit. Damit können über 1.300 Menschen ihre Heimat behalten.

"Wir fordern die rot-rote Landesregierung auf, endlich die unsäglichen Pläne für den neuen Tagebau Welzow Süd II zurückziehen", sagte Günter Jurischka, Sprecher der AG Dorf-Kohle-Umwelt aus Proschim: "Die Politik der verbrannten Erde muss endlich ein Ende haben". Auch unser deutsch-sorbisches Lausitzdorf Proschim könnte stehen bleiben, aber diese angedachte Variante wurde nie ernsthaft geprüft, weil sie etwas weniger Profit für den schwedischen Energiekonzern Vattenfall bedeutet, kritisiert Jurischka.

Weiterlesen...
 
Tagebau Welzow: Ergebnisse Lärmmessung unter Ausschluss der Öffentlich präsentiert – Betroffene kritisieren Verfahren und fordern Nachtarbeitsverbot Drucken E-Mail
Sonntag, den 16. März 2014 um 11:31 Uhr

Die Ergebnisse einer Messung von Lärm durch den Braunkohle-Tagebau wurden letzten Donnerstag in Welzow unter Ausschluss der Öffentlichkeit präsentiert. Die Bürgerinitiative "Vermutete Bergschäden" kritisierte das Vorgehen der Stadt als "absolut intransparent".  Nach massiven Protesten wegen der ansteigenden Lärmbelastung stellte im Herbst 2013 der Braunkohle-Konzern Vattenfall der Stadt Welzow einen Überwachungswagen für Lärmmessungen zur Verfügung. Im Rahmen einer einmonatigen Messung sollte insbesondere der nächtliche Lärm durch die Tagebauanlagen untersucht werden. Deren Ergebnisse wurde gestern im Welzower Rathaus bekannt gegeben.  Unter Führung der Welzower Bürgermeisterin Birgit Zuchold (SPD) wurde eigens eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit dem Problem der Lärmbelastung befasst. Seit 2013 änderten die Förderanlagen zum Abbau der Braunkohle - wenige Meter neben der Stadt - ihre Positionen und verursachen bei Ostwind-Wetterlagen unerträgliche Lärmbelastung.

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 7 von 12