Allianz für Welzow
Erörterung Tagebau Welzow Süd: Anhörung ist eine Farce Drucken E-Mail
Donnerstag, den 13. September 2012 um 12:52 Uhr

„Diese Anhörung ist eine Farce sondergleichen“ beschreibt Günther Jurischka, Mitglied der Arbeitsgruppe „Dorf-Kohle-Umwelt, Proschim“ (DKU), die Stimmung in der Proschimer Dorfgemeinschaft bei dem bislang drei Tage andauernden Erörterungstermin in der Messe Cottbus. „Wir bekommen weder befriedigende Antworten noch werden unsere Einwendungen ernsthaft behandelt“, kritisiert Jurischka die Anhörung. „Es geht scheinbar einzig und allein um das Durchpeitschen des Braunkohlenplanes, darum die Interessen Vattenfalls zu bedienen“. Die Ortsvorsteherin von Proschim Petra Rösch gibt sich ebenfalls maßlos enttäuscht. Von ihren 136 Seiten Einwendung habe sie noch auf keine der Fragen bisher eine eindeutige Antwort bekommen.

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RBB Brandenburg-aktuell "Aufstand gegen Tagebauerweiterung" Drucken E-Mail
Mittwoch, den 12. September 2012 um 13:36 Uhr

Die geplante Erweiterung des Tagebaus Welzow Süd hat einen Proteststurm ausgelöst: fast 5000 Einwände liegen vor, so viele, wie nie zuvor bei einem ähnlichen Projekt. 

 
Beginn des Erörterungsverfahrens des Tagebaus Welzow Süd: Sorbisch/Wendisches Lausitzdorf Proschim wehrt sich gegen die Abbaggerung Drucken E-Mail
Dienstag, den 11. September 2012 um 09:31 Uhr

eroerterungkleinAnlässlich des Beginns des Erörterungsverfahrens für den geplanten Tagebau Welzow Süd Teilfeld II protestierten heute vor der Messe Cottbus über 60 Einwohner aus dem vom Kohlebagger bedrohten Lausitzort. Sieben Traktoren und Landmaschinen des vor Ort ansässigen Unternehmens veranstalteten zudem einen Protestzug von Proschim bis nach Cottbus. Die Dorfgemeinschaft des Welzowers Ortsteils Proschim, der der Braunkohle weichen soll, wendet sich entschieden gegen den neuen Tagebau Welzow Süd. „Sollte die rotrote Landesregierung den Braunkohlenplan genehmigen, würden mehr als 800 Menschen aus ihrer Heimat vertrieben“, sagte Günther Jurischka, Mitglied der Arbeitsgruppe „Dorf-Kohle-Umwelt, Proschim“ (DKU).

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Cottbus 11.09. Protestaktion gegen den geplanten Tagebau Welzow Süd anlässlich des Beginns des Erörterungsverfahrens Drucken E-Mail
Donnerstag, den 06. September 2012 um 09:15 Uhr

 

Flyer Welzow 2 finalAm 11. September beginnt in Cottbus die Erörterung im Rahmen des Braunkohleverfahren für den geplanten neuen Tagebau Welzow Süd – Teilfeld II. Im Vorfeld der Veranstaltung werden Einwohner von Welzow, Proschim und Umgebung zusammen mit Vertretern von Umweltverbänden und aus der Politik gegen den Neuaufschluss des Tagebaus protestieren. Zudem wird es einen Protestzug von mehreren Traktoren und Landmaschinen aus dem von der Abbaggerung bedrohten Öko-Energie-Ort Proschim geben.

Protestzug Morgens: Abfahrt aus Proschim über Welzow nach Cottbus; Ankunft ca. 09:00 Uhr an der Messehalle
Protestaktion vor der Messehalle: 9.00 Uhr bis 10.30 Uhr
Erörterungstermin in der Messehalle: 10 Uhr bis 17 Uhr; Teilnehmen dürfen alle Einwender
Ort: Messe Cottbus, Vorparkstraße 3, 03042 Cottbus

 
Vattenfall-Tagebau in Welzow riskiert lebensgefährlichen Erdrutsch - Greenpeace-Gutachten mit Entsetzen aufgenommen Drucken E-Mail
Mittwoch, den 29. August 2012 um 12:18 Uhr

karte gp lieskeMit Entsetzen nahmen die Einwohner der Tagebauregion Welzow das heute durch die Umweltorganisation vorgelegte Gutachten auf, wonach der geplante Braunkohletagebau des Energiekonzerns Vattenfall Welzow-Süd II lebensgefährliche Risiken berge. Der Untersuchung zufolge könne der Ort Lieske – der in Zukunft unmittelbar an den neuen Tagebau grenzen soll - durch einen Erdrutsch zerstört werden. „Unsere schlimmsten Vorahnungen wurden jetzt gutachterlich bestätigt“, sagte der Sprecher des Bündnisses „Allianz für Welzow“ Günther Jurischka.

Die Probleme mit den bereits bestehen Tagebauen oder den Folgelandschaften sind noch nicht einmal im Ansatz beherrschbar, wie die unzähligen Rutschungen und Flächensperrungen in der Lausitz belegen. Im letzten Jahr (Stand: 31.03.2011) waren alleine im brandenburgischen Teil des Lausitzer Reviers sage und schreibe insgesamt 21.598 ha (216 km²) als „geotechnische Sperrgebiete“ ausgewiesen.

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