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Symbolische Übergabe der Einwendungen an die Landesregierung - Bündnis aktualisiert Einwendungszahl gegen geplanten Vattenfall-Tagebau Welzow Süd II auf 120.919

130917senftenberg1Bündnis korrigiert Zahl der Einwendungen gegen geplanten Vattenfall-Tagebau nach oben / Proschimer und Vertreter des Bündnisses übergeben symbolisch Zahl der Einwendungen an Ministerpräsident Woidke

Senftenberg: Bei einem Besuch der Brandenburger Landesregierung in der Lausitz übergaben heute in Senftenberg von der Abbaggerung betroffene Einwohner aus dem vom Tagebau bedrohten Dorf Proschim gemeinsam mit Vertreter/innen der Kampagne von "Kein weiteres Dorf abbaggern" symbolisch einen "Scheck" mit den über 120.000 Einwendungen gegen den neuen Tagebau Welzow Süd II an Ministerpräsident Dietmar Woidke. Die Proschimer forderten von der rot-roten Landesregierung, sich für den Erhalt ihres Dorfes einzusetzen und mittelfristig aus der Braunkohle auszusteigen.

Bereits gestern wurden über 112.000 Einwendungen aus der Lausitz und ganz Deutschland an die zuständige Planungsbehörde übergeben. Aufgrund noch weiterer eingereichter Einwendungen bei der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg korrigieren das Bündnis "Kein weiteres Dorf abbaggern", Greenpeace und die Initiative "Opa ohne Lobby" die final eingereichte Zahl auf insgesamt 120.919 nach oben.

Beteiligte Organisationen:

Initiative Opa ohne Lobby, Allianz für Welzow, Klinger Runde, Dorf-Kohle-Umwelt (Proschim), Grüne Liga Cottbus, Bündnis Heimat und Zukunft Brandenburg, Bauernbund Brandenburg, Netzwerk-Tagebaurand, Greenpeace, Robin Wood, BUND Brandenburg, Nabu Brandenburg, klima-allianz deutschland, NaturFreunde, Deutsche Umwelthilfe, Bürgerinitiativen Brandenburg gegen CCS.