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Pressemitteilung

Braunkohle-Bergschäden: Brandenburg bekommt Schiedsstelle – Betroffene: Kann nur erster Schritt sein. Wir brauchen Beweislastumkehr

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Nach über fünf Jahre Kampf soll Brandenburg nun endlich eine Schiedsstelle für Betroffene von Bergschäden in der Lausitzer Braunkohleregion kommen. Die Welzower Stadtverordnete Hannelore Wodtke - die sich zusammen mit weiteren Betroffenen im "Netzwerk Bergbaugeschädigter der Lausitzer Braunkohleregion" organisiert hat - zeigte sich erleichtert: "Der jahrelange Druck hat endlich Wirkung gezeigt. Das unwürdige Lavieren der Landesregierung ist kein Ruhmesblatt gewesen. Permanent wurden Sorgen der Menschen in Tagebauregionen vom Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) auf die lange Bank geschoben. Wir hatten leider nur unterste Priorität bei der SPD-Regierung in Potsdam". So verkündete Gerber kurz nach seiner Ernennung zum Minister im Jahr 2014, erst wolle er sich um die Zukunft der Braunkohleverstromung kümmern.

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Landkreis Spree-Neiße gegen Zweigstelle für KfZ-Zulassung in Tagebaustadt: „Welzow wurde eiskalt abgebügelt“

IMG 0493Welzow bekommt nun doch keine Zweigstelle für die KfZ-Zulassung. Ob wohl das Projekt schon in den Startlöcher stand, entscheid sich der Landkreis Spree-Neiße gegen die Stadt am Tagebau. Tiefe Enttäuschung gab es bei der Stadtverordneten Hannelore Wodke (Grüne Zukunft Welzow):

"Welzow wurde eiskalt abgebügelt. Keiner hat auch nur ein Wort mit uns geredet. Von der Entscheidung haben wir aus der Zeitung erfahren". Nach erheblichen Unmut über der Schließung der KfZ-Zulassungsstelle in Spremberg aus Kostengründen im letzten Jahr kündigte der Landrat Harald Altekrüger (CDU) an, über eine weitere Zweigstelle nachzudenken. Autofahrer müssen derzeit bis in die äußerste Ecke des Landkreises nach Forst/Lausitz an der polnischen Grenze fahren um ihr Kraftfahrzeug anzumelden. Das trifft insbesondere Einwohner des westlichen Teils des Landkreises Spree-Neiße.

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Lausitzer CDU-Spitzen wollen Klimawandelleugner ein Podium bieten - Kritik von der CDU-Welzow/Proschim: Protestnote an Brandenburger Parteichef Senftleben und Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer

Vertreter der Lausitzer CDU wollen dem umstrittenen Klimawandel-Leugner Patrick Moore aus Vancouver (Kanada) ein Podium in Cottbus bieten. Dagegen regt sich nun Widerstand. "Ich hätte nicht gedacht, dass meine Parteikollegen auf ein so niedriges Niveau sinken würden um das Weiterlaufen der Kohle rechtfertigen zu können", kritisierte der Fraktionsvorsitzende der CDU/GZW im Welzower Stadtparlament Günter Jurischka aus Proschim. In Namen seines Ortverbandes hat Jurischka nun eine Protestnote an den Brandenburger Parteichef Ingo Senftleben und der CDU Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer verfasst.

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Tagebau Welzow: Umweltverband untersuchte „Schwarzen Schnee“: Tagebaurandbetroffene fordern Aufklärung von der Landesregierung

Nach den Ergebnissen des Umweltverbandes BUND Brandenburg soll der „Schwarze Schnee“ - der Mitte März in Welzow und die Umgebung niederrieselte - Schadstoffe wie Quecksilber, Blei und Arsen enthalten. Die Vorsitzende des Welzower Umweltausschuss Hannelore Wodtke (Grüne Zukunft Welzow - GZW) fordert Aufklärung von der Landesregierung: „Es ist dringend geboten, dass sich die Landesregierung endlich einmal bewegt und eigene Untersuchungen anstellt anstatt sich gutgläubig auf den Bergbaubetreiber zu verlassen. Wenn ich mir die toxische Liste der Untersuchung des Umweltverbandes ansehe, klingeln bei mir die Alarmglocken“, sagt Wodtke.

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Schwarzer Schnee in Welzow. Initiative fordert: Umweltamt soll Niederschlag aus Kohlestaub aufklären

festwiese in welzowEin starker eisiger Wind wehte über den Tagebau Welzow-Süd direkt in die Stadt. Am Sonntagmorgen (18.März 2018) finden die Welzower Bürger statt weißem Schnee eine dunkle Kohlestaubschicht auf dem frisch gefallenen Schnee.

"Durch diese Kohlestaubschicht auf dem Schnee lässt sich deutlich erkennen, was sich in unserer Luft bewegt, was wir einatmen, was überall auf Bäume, Sträucher und Gebäude niederfällt", sagte die Stadtverordnete Hannelore Wodtke (Grüne Zukunft Welzow): "Dieser schwarze Dreck setzt sich fest und richtet auf Dauer Schäden an, am wichtigsten die Gesundheit der Menschen betreffend. Deutlicher kann es nicht dargestellt werden, mit welchen Umweltbelastungen die Bürger der Tagebauregionen leben müssen".

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